Imkerei Christoph Schürholz, Hünsborn


Honig und mehr

 

Zum Download der Angebots- und Preisliste für Honig klicken Sie bitte auf die Grafik unten.
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"Wendscher Honig" / "Regionaler Honig aus dem Wendschen"

     
Honig und Bienenwachsprodukte können im Moment ausschließlich auf dem Hof-Schürholz,
Wendener Str. 32, 57482 Wenden-Hünsborn erworben werden (Haustürverkauf).

Ab 16 Uhr an Werktagen und Samstags ab 8 Uhr  ist fast immer jemand zu hause (einfach irgendwo bei den zwei Eingängen schellen !)

Der Honig ist ausschließlich im DIB-Glas (Deutscher-Imkerbund) als Blütenhonig, Frühtracht- und Sommertracht mit regionalem Bezug "Honig aus dem Wendener Land" abgefüllt. Das heißt, dass der Honig ausschließlich von Bienen, deren Bienenstand in der Gemeinde Wenden steht gesammelt wurde.
Die Bienenstände sind beim Bienen- und Obstgarten am Hof-Schürholz, im Obstgarten des Obst- und-Gartenbauvereins Hünsborn, an den Weidekämpen über dem Elritzenweiher in Hünsborn und in der Streuobstwiese am Lehrgarten neben dem Schulzentrum (Gesamtschule im Konrad-Adenauer-Schulzentrum) in Wenden.



Angebote und Preisliste


 
 

Sofern der Honig von dem Bienenstand in Siegen auf dem Heidenberg stammt, steht auf dem Honigglas der Regionalbezug "Honig aus Süd-Westfalen". Im Jahr 2014 wurde allerdings kein Honig von diesen Ablegervölkern geerntet.
Die Honige aus unserer Imkerei erhielten im Herbst 2017 bei der Landesweiten Honigbewertung in Bad-Salzufflen zwei Goldpreise und bürgen somit für Prämierte Spitzenqualität

Zu unseren Honigen und weiteren Imkerei-Produkten gehts hier


Bild oben: Hofeinfahrt "Hof-Schürholz in Hünsborn

Infos unter: Tel.: 02762-690291,
Mobil: 0172-8321234, Telefax: 02762-690461 oder Mail: christoph@schuerholz.de

Wie machen die Bienen den Honig?

Das der Honig von den Bienen produziert wird und der Ausgangsstoff ein gewisser „Nektar“ sein soll, ist allgemein bekannt. Aber wie genau funktioniert das? Und wie ist das mit diesem Läusehonig...?

Laut Lebensmittelverordnung ist Honig ein von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau erzeugtes Lebensmittel. Das klingt trivial, hat aber die Konsequenz, dass z.B. Zuckerlösung, die man an Bienen verfüttert und die von diesen verarbeitet wird, nicht als Honig bezeichnet werden, geschweige denn als solchen verkauft werden darf. Tatsächlich hat es „Imker“ vor vielen Jahrzehnten gegeben, die genau das versucht hatten, aber zum Glück mit dieser „Geschäftsidee“ vor Gerichten gescheitert sind. Honig ist somit ein reines, von den Bienen erzeugtes Naturprodukt.

Der Ausgangsstoff

Jeglicher Honig hat seinen Ursprung im Siebröhrensaft von Pflanzen. Dieser Siebröhrensaft wird von der Pflanze zum Stofftransport eingesetzt. Blütenpflanzen scheiden ihn außerdem als Nektar aus. Das ist pure Taktik: Der Nektar lockt Insekten — zum Beispiel eben Bienen — an, auf deren Bestäubungsleistung die Pflanze angewiesen ist. Warum die Insekten den Nektar sammeln, ist einfach erklärt: Der daraus gewonnene Honig dient dem Volk als Futter; für den Winter wird davon ein großer Vorrat angelegt.

Aber nicht nur Blütenpflanzen scheiden Siebröhrensaft aus, sondern z.B. auch Nadelbäume. Diese Ausscheidungen werden dann Honigtau genannt. Der wird von Blattläusen aufgenommen, aber nur teilweise verwertet. Den größten Teil des Honigtaus scheiden die Blattläuse als Überschuss wieder aus. Anschließend sammeln die Bienen diesen Honigtau und bereiten daraus Honig. Man spricht dann auch vom Blatt- oder Waldhonig bzw. landläufig auch von Läusehonig.

Mit Sammeln ist es nicht getan

Das Sammeln allein macht aber aus Nektar keinen Honig. Vielmehr wird der Nektar von den Bienen in einem sehr aufwendigen Prozess weiterverarbeitet. Im sogenannten Honigmagen der Biene reichert sich der Nektar mit Fermenten und Enzymen an. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Enzym Invertase. Es bewirkt die Aufspaltung der Mehrfachzucker-Moleküle (Saccharose) in die Einfachzucker Glukose und Fructose. Die Glucose wird dann durch ein anderes Enzym (Glucoseoxidase) weiter in Gluconsäure und Wasserstoffperoxid aufgespaltet.

Außerdem enthält der Nektar viel zu viel Wasser (ca. 70...75%), um sich als haltbarer Wintervorrat zu eignen. Er würde schnell anfangen zu gären. Deshalb wird der Nektar von den Bienen getrocknet. Dabei sinkt der Wassergehalt auf 20% oder weniger. Nach der deutschen Honigverordnung darf Honig höchstens 20% Wasser enthalten; der Deutsche Imkerbund (DIB) hat als eigenes Qualitätskriterium einen Grenzwert von 18% festgelegt. Je niedriger der Wassergehalt, umso besser.

Viel Arbeit für ein wertvolles Stück Natur

Die Umwandlung von Nektar oder Honigtau in Honig ist ein hochkomplexer Prozeß, und die Qualität des Endproduktes Honig hängt von sehr vielen Faktoren ab — auch von der Betriebsweise des Imkers. Dieser kann und darf zwar in die Honigherstellung nicht eingreifen, aber er kann den Bienen die optimalen Bedingungen für ihre „Arbeit“ schaffen und alle negativen Einflüsse vermeiden. So können z.B. auch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen in den Honig gelangen, wenn sich der Standort der Bienen in der Nähe eines sehr großen, konventionell bewirtschafteten Argrarbetriebes befindet. Hier in Südwestfalen findet man solche Betriebe allerdings kaum oder gar nicht. Es könnten Rückständen von Arzneien gegen Bienenkrankheiten im Honig enthalten sind, wenn der Imker solche Arzneien verwendet, bzw. sich nicht an die Wartezeiten bis zur Honigernte hält.

Die Ernte

 

Detailaufnahme einer leeren Wabe kurz nach der Schleuderung. Der Imker nennt solche Waben „honigfeucht“. Die Beschädigungen (hell) an den Zellrändern stammen vom Entfernen der Wachsdeckel und werden von den Bienen problemlos wieder repariert.

Wenn der Honig reif ist, d.h. sein Wassergehalt unter 18% gesunken ist, kann er geerntet werden. Dazu werden die Honigwaben dem Volk weggenommen und durch Leere ersetzt. Die vollen Waben werden in einer speziellen Honigschleuder durch Ausnutzung der Fliehkraft geschleudert. Vorher müssen die von den Bienen angebrachten Deckel auf den einzelnen Wabenzellen entfernt werden. Der geschleuderte Honig wird dann nur noch gesiebt, um Wachsteilchen, Pollenklümpchen und Ähnliches zu entfernen, und schließlich gerührt. Das Rühren dient nur einer gleichmäßigeren Kristallisation und Homogenisierung - das sieht für den Kunden im Glas schöner aus, verändert aber nicht die Qualität des Honigs.

In Deutschland darf keine weitere Behandlung des Honigs erfolgen, selbst der künstliche Entzug von Wasser ist verboten. Ausländischer Honig, insbesondere von außerhalb der EU, ist dagegen mitunter gefiltert. Das bedeutet, dass auch mikroskopisch kleine Teilchen, z.B. einzelne Pollenkörnchen, ausgefiltert werden. Damit werden aber dem Honig aber auch wertvolle Inhalts- und Aromastoffe entzogen. Noch schlimmer ist die Hitzebehandlung, der ausländischer Honig oft ausgesetzt ist: sie zerstört dann so gut wie alle Inhaltsstoffe. Aus diesem und anderen Gründen ist es keine gute Idee, Importhonig zu kaufen.

 

Wie entsteht Honig....... und wie verändert er sich !

Bienen sind Insekten. Sie fliegen von Blüte zu Blüte oder zu Honigtau von Pflanzen und Gehölzen und nehmen Nektar auf. Diese zuckerhaltige Flüssigkeit speichern sie in ihrem Honigmagen. Ein kleiner Teil davon wird als Nährstoff verbraucht. Der größere Anteil wird von der Biene an die Stockbienen übergeben.

Im Honigmagen wird der Nektar durch Drüsensäfte verändert und mit Enzymen angereichert. Es entsteht Honig. die Stockbienen füllen den Honig in Waben für ihren Vorrat. Durch mehrmaliges umtragen des Honigs von einer Wabe in die andere Wabe wird der Honig immer reicher an wichtigen Enzymen und dadurch bis zu einem Wassergehalt unter 20 Prozent getrocknet. Danach verdeckelt die Biene die Honigwaben mit Wachs und der Honig ist haltbar gemacht worden.

Der Imker erntet den Honig, indem er zuerst das Deckelwachs von den Waben entfernt. Danach kommen die geöffneten Waben in eine Honigschleuder. Durch Drehen schleudert der Imker den Honig aus den Waben. Bis zum Abfüllen muss der Honig entweder nur noch gesiebt und entschäumt werden, oder nach einsetzen des Kristalisationsprozesses, der bei jedem echten Honig früher oder später beginnt (d.h. jeder Honig wird irgendwann fest), gerührt werden. Dadurch wird der Honig feincremig (kristalin) und streichfähig.

Es ist also ganz normal, wenn flüssiger Honig nach einigen Wochen oder auch erst viel später (Waldhonig bleibt z.B. bis zu einem Jahr flüssig) kristallisiert. Meist im Glas von unten nach oben.
Das heißt nicht, dass der Honig schlecht oder verdorben ist. Die Qualität bleibt erhalten; jedoch ist es optisch nicht für jeden Honiggenießer schön anzuschauen.
Bei langsamer Erwärmung des Honigs im Wasserbad auf maximal 40 Grad Celsius wird der Honig sich wieder verflüssigen.
Aber auch Cremig gerührter Honig wird irgendwann fest. Hier gilt durch Erhitzen bis 40 Grad Celsius die gleiche Regel wie beim Flüssigen Honig.
Lagern Sie Honig dunkel und bei 16-18 Grad. Dann haben Sie am längsten etwas von dem Genuss.

Honig arbeitet auch im Glas immer weiter. Nur durch diese Tatsache erkennen sie übrigens echten Honig.

Ihr Imker

Christoph Schürholz

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Auf den Inhalt kommt es an
 
Schon der griechische Arzt Hippokrates verordnete Honig bei vielen Krankheiten. Heute gibt ihm die moderne Wissenschaft Recht: mehr als 180 verschiedene Inhaltsstoffe vereint Echter Deutscher Honig in sich.

Vitamine ...
... sind die kleinen Helfer mit der großen Wirkung: Vitamin B1 verbessert die Zuckerverwertung; das bekannte Vitamin C hilft, die Eisenausnutzung zu optimieren.

Mineralstoffe ...
... wie zum Beispiel Kalium und Magnesium steuern die Muskel- und Nervenfunktionen. Für den Stoffwechsel sind sie unentbehrlich.

Kohlenhydrate ...
... finden sich in Honig mannigfach. Vor allem der Traubenzucker ist wertvoll, weil er verbrauchte Energiereserven sofort wieder auffüllt.

Enzyme ...
... wandeln den Zucker im Honig um und produzieren antibakterielle Stoffe. An dem alten Hausmittel „heiße Milch mit Honig" ist also durchaus etwas dran.

Aminosäuren ...
... sind unverzichtbar für ein reibungsloses Stoffwechselsystem.

Säuren und Pollen ...
... wirken appetitanregend und verdauungsfördernd - da fühlt sich der Mensch gleich wohler.

Aromastoffe ...
... stimulieren das Immunsystem. Die ätherischen Öle wirken angenehm auf die Atemwege.
 

 

Seit rund 90 Jahren steht das Markenzeichen Echter Deutscher Honig für ein außergewöhnliches Produkt. Das Imker-Honigglas des Deutschen Imkerbundes e.V. garantiert kontrollierte Qualität und ausgezeichneten Geschmack.

Die Qualität des Echten Deutschen Honigs wird ständig geprüft, denn nur, wenn er besonders schonend behandelt wird, behält er seine vielen wertvollen Inhaltsstoffe. Damit leistet Echter Deutscher Honig einen wichtigen Beitrag für unser Wohlbefinden und sorgt auf süße Art für eine abwechslungsreiche Küche. Und im Imker-Honigglas ist nur Echter Deutscher Honig. Echter Deutscher Honig bekommen Sie bei Ihrer Imkerei in der Nähe oder in guten Fachgeschäften und Lebensmittelabteilungen.

 
 




Echter Deutscher Honig
 
Honig ist nicht gleich Honig. Und das ist gut so. Denn gerade die Vielfalt der Sorten macht das Probieren von Echtem Deutschen Honig immer wieder zu einem Erlebnis. Das Etikett auf dem Imker-Honigglas gibt Auskunft darüber, welche Köstlichkeit sich in ihm verbirgt. 

Blütenhonig ...
... wird der Honig aus dem Nektar vieler Pflanzenarten genannt. Farbe, Bukett und Konsistenz variieren daher merklich und spiegeln die ganze Blütenpracht im Jahresverlauf wider. Ein Hochgenuss! 

Frühtracht ...
... setzt sich im Wesentlichen aus dem Nektar von Weiden, Obstgehölzen, Ahorn u. a. zusammen. Ein bekannter Vertreter ist der Rapshonig, der den Gaumen mit seinem milden Aroma verwöhnt. Köstlich. 

Sommertracht ...
... enthält stark wechselnde Anteile an Nektar und Honigtau. Aroma, Geschmack und Farbton ändern sich von Jahr zu Jahr. Einfach lecker. 

Wald- und Honigtauhonig ...
... entstammt zahlreichen Baumarten und weist stets eine dunkle Färbung auf. Er ist besonders reich an Mineralstoffen und sein malzig-würziges Aroma machen ihn zu etwas ganz Besonderem. 

Wie die Jahreszeiten ändern sich auch Geschmack und Farbton des Honigs. Das ist ganz natürlich und ein charakteristisches Merkmal für Echten Deutschen Honig.

 


Quellangabe: Deutscher Imkerbund e.V.  www.deutscherimkerbund.de